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Checkliste
Dies
ist die Grundlage, das Gerüst jeder Hypnose. Gleichgültig,
wie ich sie einleite, nutze oder beende.
Checkliste
zur Durchführung einer Hypnosesitzung
1.)
Vorgespräch:
Hier sollen Erwartungen,
Vorstellungen und Ängste der Hypnotisanden wahrgenommen,
verstanden und gegebenenfalls korrigiert werden.
Besteht genügend
Informationsaustausch?
Weiß ich, ob und wie
d. Hypnotisand informiert ist?
Wie stellen sich Nähe und
Distanz dar?
Wie ist meine Haltung gegenüber
dem Hypnotisanden?
Wie wirkt meine äußere
Erscheinung?
Wie sicher wirkt mein
Auftreten?
Ist das Vorgespräch
bereits eine Induktion?
2.)
Induktion
Hier besteht die Chance, die
Hypnotisanden in eine genügend tiefe, angenehm erlebte Trance zu
führen. Leider nutzen wir unsere reichen Möglichkeiten viel
zu wenig.
(Das führt oft genug dazu,
dass:
.................der
Showhypnotiseur von nebenan
es besser kann...............
und das muss nicht sein!!)
Wie viele verschiedene
Induktionstechniken habe ich gelernt?
Wie viele verschiedene
Induktionstechniken kann ich routiniert anwenden?
(direkte, indirekte, aus dem
Gespräch heraus?)
Wende ich bestimmte
Induktionstechniken nicht (mehr?) an?
Wende ich nur noch bestimmte
Induktionstechniken an?
Was hindert mich, neue oder
andere Techniken auszuprobieren?
Was hindert mich, die Technik
an die Hypnotisanden anzupassen, statt umgekehrt?
3.)
Vertiefen und Testen
Woran erkenne ich den
Hypnosezustand?
Welche Hypnosezeichen kenne
ich?
Was bedeutet das Phänomen
Armlevitation?
Ist es ein Hypnosezeichen?
Wozu nützt es?
Welche Möglichkeiten zu
testen kenne ich?
Welche Vertiefungstechniken
kenne ich?
Über
die Hand Über die Augen
Noch mehr Möglichkeiten?
Wie differenziere ich
Entspannung und Hypnose? Welche Reaktionsebenen?
Warum stehen Testen und
Vertiefen unter einer Kapitelnummer?
4.)
Nutzung der Trance (hier zunächst
am Beispiel simpler Suggestionen)
Jede nachfolgende Suggestion
verstärkt die vorausgegangene!
(fünfhundert
gleichlautende Suggestionen verstärken die vorausgegangene
erste, möglicherweise völlig andersartige Suggestion
fünfhundert mal!)
Nutze ich die Möglichkeiten
dieser Vorstellung?
Wiederhole ich bei der
Suggestionsarbeit meine Standardsuggestion zwanzig mal?
Welche anderen Möglichkeiten
zur Nutzung der Trance kenne ich?
Welche Ebenen kann ich
ansprechen?
Welche Ebene verspricht den
größten Nutzen?
5.)
Abschluss und Zusammenfassung der Trancearbeit
Fasse ich vor der Rücknahme
die Trancearbeit noch einmal kurz zusammen?
Nutze ich die Gelegenheit, das
Ziel suggestiv noch näher zu bringen?
Wie? Direkt? Indirekt?
Denke ich an die Möglichkeit
einer Altersprogression?
6.)
Rücknahme
Die Rücknahme muss
gründlich, wiederholt, ruhig erfolgen. Die Hypnotisanden müssen
wach und klar sein. Sie sollen örtlich, zeitlich und zur Person
orientiert sein. Sie müssen des situationsadäquaten
Handelns fähig sein.
Nehme ich mir die Zeit, die
Trance-Effekte gründlich und wiederholt zurück zu nehmen?
Nutze ich diese Zeit, um die
gewünschten Suggestionen noch einmal zu verstärken?
Berücksichtige ich bei der
Rücknahme die Art der vorausgegangenen Induktion?
7.)
Nachgespräch
Nach Beendigung der Hypnose,
nachdem die Augen geöffnet sind und der Hypnotisand sich gereckt
und gestreckt hat, besteht noch für ca. 60 bis 90 Sekunden ein
Zustand besonders hoher Suggestibilität.
Nutze ich eine bis zwei Minuten
nach der Rücknahme zu verstärkenden Suggestionen?
Spreche ich noch kurz mit dem
Hypnotisanden über sein/ihr Erleben in der Hypnosesitzung?
Kontrolliere ich den
Wachheitsgrad? Wie?
Viel Erfolg und viel Spaß!
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